
Walter Lehr in Clearwater/Florida bei den 70.3 Weltmeisterschaften
Hier sein persönlicher Erfahrungsbericht:
Bei dem zweiten Höhepunkt der Reise ,der Weltmeisterschaft des IRONMAN 70.3 der Halbdistanz heute am 13.11.2010 in Clearwater/Florida habe ich die Startnummer 468. Der Start ist um 6:45für die Profis und für mich in der Startgruppe 5 um 7 Uhr. Laut Wetterbericht sollte es sonnig-leicht bedeckt bei einer Temperatur von 18-23 grad Celsius sein ,der wind 13 km/h aus Nord-Ost. Wegen der unmittelbaren Nähe zum Start und Zielgelände konnte ich den Neoprenanzug zum Schwimmen samt Rad-und Lauftrikot schon im Hotel anziehen . Aufgrund dessen was mein Ziel war ich schon motiviert, was man bei einigen Bildern sieht, gleichzeitig jedoch sehr nervös . Nach den üblichen Dingen morgens im Startbereich ,auch hier Bodymarkierung ,dann zum Schwimmstart der hier ein Landstart ist, vorher absingen der Nationalhymne und Startschuss ging’s los.
Schon nach kurzer Zeit war die Kraft und die Motivation schon sehr dezimiert , denn ein solcher Wellengang war mir bisher fremd, dagegen war das in Kona harmlos. Doch als weiter, auf und nieder, immer mal etwas reichlich Salzwasser hinein und von Boje zu Boje. Am Wendepunkt ging es turbulent zu, einige kämpften mit sich bis zum erbrechen und ich war sehr nahe dran aufzugeben ,das hatte ich nicht erlebt. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann doch weiter ,die Bademützen um mich wurden immer bunter ,so ging es dem Landgang entgegen . Ich brauchte den Landgang der nicht kurz war, das Wechselzelt um mich einiger maßen zu erholen .Selbst auf dem Rad dauerte es noch eine weile bis ich mich gefangen hatte .
Die ersten 15 km, es lief einfach nicht und die ganze ein pfeifen im Ohr, was kann das sein, der Helm, das Huhn, nach einer weile stieg ich vom Rad, es war die Batterie der Pulsuhr diese hatte ihren Geist aufgegeben, jedoch auch vom Hinterrad die Bremse war zu nahe an der Felge. Von nun ging’s besser, jedoch der Wind war merklich spürbar denn es ging zunächst nach Norden und dann Richtung Osten, also alles Gegenwind. Nach einer weile überholte ich den ersten meiner Altersklasse, ein Japaner, dann ein Schweizer. Ich fing an zu rechnen, wo stehe ich, es folgten noch zwei Amerikaner, das musste für mich Platz fünf sein, mein eigentliches Ziel des Wettkampfes, immer wieder in die Aeroposition gehen, so ging es dem ende der Radstrecke entgegen .

Auf der Laufstrecke ,ging es gleich mit einem Wadenkrampf los, doch auch dies ging vorbei , nach dem viertel der Laufstrecke am Wendepunkt sah ich den Amerikaner ,den ich als letzter überholt hatte hinter mir und dieser wohl auch mich . nun es dauerte nicht lange ,er überholte mich zum dranbleiben hatte keine Kraft mehr, dies war wohl platz 5 gewesen ,es sei denn es passiert noch was . so ging es dann weiter ,die Kräfte schwanden ,die Batterie war leer, dem Ziel entgegen. Nach einer Wettkampfzeit von 6:41:34 Stunden war auch dieser letzte Wettkampf des Jahres zu Ende .Leider nicht platz fünf ,wie letztes Jahr.
Es folgte noch die abendliche Siegerehrung, wieder am Strand im freien, mit Essen und Trinken sowie mit der Nationalhymne und Verteilung der Pokale . Bei der Hannes –reise Gruppe gab es 3 Weltmeister u.a .in der Altersklasse 70 Winfried Schmidt von Oberursel . Alles in allem, insgesamt eine einmalige wunderschöne Reise durch den Sport und für diesem und vielen Eindrücken.
Es ist schon ein einmaliges Erlebnis bei zwei Weltmeisterschaften in Kona und Clearwater an den gehen zu können und dies als Finisher zu beenden .
Nach 7 Wochen unterwegs geht nun über Washington nach Frankfurt zurück in die Heimat, noch mal 8000 km.
13900 km und 140,6 Meilen bis zum Ziel

Die Reise nach Kailua – Kona / Big - Island /Hawaii zum IRONMAN World Championschip 2010 gleicht eigentlich einem IRONMAN Wettkampf über die volle Distanz von 3,8km Schwimmen, 180 km Rad fahren und einem Marathonlauf, denn der Flug bis nach Hawaii ist genauso anstrengend und Zeitaufwendig. Die erste Etappe war der Flug von Frankfurt nach Chicago mit einen Flugzeit von 9:15 Stunden danach ging es in die erste Wechselzone, alles fertig machen zum Flug nach Los Angeles über 4:20 Stunden .
Jetzt kam die zweite Wechselzone und dritte Disziplin der Flug nach Kailua-Kona über noch mal 5:30 Stunden . Also insgesamt eine Wettkampfzeit von netto 19 Stunden und auf den Beinen insgesamt 28 Stunden . Mit an Board zahlreiche deutschsprachige Triathleten.
In Kona war es dann nicht wie gewohnt eine Ankunftshalle oder dergleichen sondern das Flugzeug beendete seine Ankunft unmittelbar vor der Haustüre, hier war es gleich angenehm warm , einfach aussteigen und sich Wohlfühlen alles unter freiem Himmel ,jeder bekam seinen üblichen und bekannten Blumenkranz hier natürlich mit echten Blüten frisches Obst die Koffer ab ins Auto und nun ins Hotel, denn Hannes hat ja alles arrangiert . Der folgende Samstag ,zum eingewöhnen ,akklimatisieren, auspacken und natürlich Kona beschnuppern im besonderen die Strandpromenade entlang, hier die üblichen Geschäfte mit den Souvenirsachen .
Für den Sonntag war Radtraining angesagt , in drei Lkw`s wurden die Fahrräder verladen und in drei Bussen mit Triathleten fuhren wir in den Norden von Big-Island, genau zum Wendepunkt der Radstrecke um dann die 90 km nach Kona zurück zufahren . Am Wendepunkt in Hawi war der Himmel schwarz und ein Platzregen setzte ein. Nach wenigen Minuten hörte der Regen auf und es ging los. Gefahren wurde in mehreren Gruppen. Der Wind hat mir ein Lied erzählt- erste Lehrstunde vom Hawaii IRONMAN.

Kaum hatten wir Hawi verlassen war der viel erwähnte Wind spürbar, aber wie. Der Wind war sehr stark ,kam in Wellen zunächst von links, das einige und auch ich mehrmals vom Rad mussten ,das Rad konnte man kaum halten, man wurde bis zur Leitplanke gedrückt. Gefahren wenn überhaupt ,wurde in einer gewissen Schräglage, zeitweise wurde gegangen . zwei Radfahrer stürzten und mussten ärztlich behandelt werden, einige gaben entnervt auf .Dieser Wind raubte einem die letzte Kraft, irgend wie kam ich jedoch in Kona an, aber fix und fertig , seitdem bin ich genervt .
Es folgten dann das morgendliche schwimmen im Meer sowie ein Lauftraining auf der Marathonstrecke . Genervt bin ich aber weiterhin vom Radtraining, ich warte auf den Bus nachmittags um 4 Uhr aber er fuhr schon morgens um 10 Uhr, komme zum Lauftraining morgens um 7: 30 keiner da, natürlich war ja auch für 8:30 angesetzt ,alles ist quer . Ich glaube beim Wettkampf stehe ich mit dem rücken zur Wand ,es wird ein einsamer Kampf . Mir kommen starke Zweifel.
Heute am Dienstag habe ich die Startunterlagen abgeholt, Walter – Startnummer 203, jetzt wird es langsam ernst . Die Sonne brennt , hoffentlich komme ich gut aus dem Wasser .
Mittlerweile war die Nationenparade ,hierbei war Deutschland die am zweitstärkste Nation von ca. 250 Teilnehmern. Die deutschsprachige Wettkampfbesprechung einmal die von Hannes mit Nicol Leder und Thomas Hellriegel und eine offizielle Besprechung geleitet von dem uns bekannten Kai Walter .
Auch der so genannte Unterhosenlauf ,wo sich etliche dementsprechend verkleiden – sehr lustig ,ist vorbei .
Weiterhin gab es am Donnerstag die Welcome – Party und heute die Hannes –Pasta –Party .
Über die Verkaufsmesse sind wir mehrmals geschlichen mit dem Ergebnis viel zu viel ausgegeben und dann die absoluten Hemdchen vom IRONMAN World Championchip von Kailua-Kona, das muss sein . In kürze werden die Räder abgegeben mit den Beutel, nachdem man etliche male überlegt hat das alles dabei ist . Ich habe 5 Beutel ,was damit ?. Aber wohin mit Kleidern die man anhat ,hier ist alles anders .
Es ist Freitag 11.30 ,vom Zimmer schau ich auf das Meer wo soeben die verbindlichen Bojen für die Schwimmstrecke abgelassen werden . Die Sonne scheint ,es ist sehr warm und das Meer hat eine schöne blaue Farbe.
Ach ja , Doris muss auch noch eingewiesen werden ,nicht ganz einfach, aber auch für sie ist es ein langer Tag . Die Laufstrecke geht am Hotel zweimal vorbei .
All Eure E-Mail`s gelesen ,sehr schön ,das tut richtig gut was ihr mir schreibt , ich liebe Euch. Mit dem Bericht hier kann ich mich etwas ablenken .
ES IST DER 9. OKTOBER morgens 3:00 Uhr ,ich kann nicht mehr schlafen ,schon 4x auf der Toilette gewesen, meine Gedanken, hoffentlich bekomme schnell eine Pumpe und wo ist der Tisch um die Brille abzulegen. Nun ist es 3:30 raus, wie bekomme ich Doris aus dem Bett. Ich muss sie antreiben ohne das sie grantig wird . Zum Frühstück und dann an die Pier ,aber der Reißverschluss klemmt vom Einteiler ,da haben wir `s - scheiß Einteiler . Hoffentlich komme ich gut aus dem Wasser. Die Tatoo`´s sind aufgelegt, die vom Ironman ,Deutschland und der Startnummer.
Der Wettkampf : Vor dem Schwimmen ,wie bekannt die gleiche Anspannung ,Luftpumpe war jedoch gleich da ,es sind sehr viele freundliche hilfsbereite Helfer vorhanden . Das Rad überprüfen , natürlich müssen die Brezel noch an die übliche Stelle am Rad . Das Huhn erregt auch ganz schnell die Aufmerksamkeit und dann die Brille, mir wurde geholfen ,alles bestens. Die Profis gehen an den Start, es ist 6:30 der Startschuss fällt ,es geht los, die Altersklassen haben noch etwas Zeit .
Ich gehe langsam ins Wasser ,etwas einschwimmen ,die Hawaii –Mädels Tanzen , es wird hektisch ,jetzt noch die Nationalhymne und dann der Böllerschuss und ab die Post .nur nicht ins Gedränge ,schön hinten bleiben .
Hubschrauber über uns ,aber nur ruhig bleiben zug für zug ,ich atme links und rechts, geht doch aber die Strecke wirkt unendlich lang . Bis zur Hälfte war noch betrieb rechts und links aber dann trieb ich die Herde vor mich her . die Strecke wollte und wollte nicht aufhören ,ja natürlich bei einer Schwimmzeit von 2 Stunden ,wie sich herausstellte, keiner Wunder .
Aus dem Wasser und aufs Rad, überall sehr viele Helfer . Auf dem Rad erstmal die Gedanken sammeln ,etwas Trinken und die schnelle Tube hinein gedrückt . So ging es auf den Highway in Richtung Norden nach Hawi den nördlichsten Punkt von Big Island und Wendepunkt der Radstrecke. Die Strecke , rechts und links nur Lavafelder soweit das Auge blickt und es wurde ruhig um mich, trotzdem die Zeit war sehr gut und ich fing schon an zu träumen.
Immer etwas trinken die Tube und Wasser über den Kopf ,es war heiß . Irgendwann kamen die Profis entgegen ,begleitet von einem Tross von Kameraleuten u.s.w. und ich als weiter . Noch 20 Meilen bis Hawi , jetzt setzte der Wind ein ich traute mich nichts mehr zu trinken ,zum teil etwas Schräglage gegen den Wind und weiter ,hier machte sich die Erfahrung vom Radtraining vom Sonntag bemerkbar, nur nicht bremsen ,aber die Strecke hörte nicht auf. Dies kostete Zeit und Kraft ,die Radzeit war mittlerweile im Eimer. In Hawi am Wendepunkt angekommen ,erst einmal kurz halten ,Wasser tanken die rote Brühe hinein ,die Tube und immer wieder die Salztabletten nicht vergessen . Jetzt ging es zurück mit etwas Gefälle bei einer rasanten Fahrt ,aber der Wind wurde stärker ,alles festhalten und etwas schräg gegen den Wind halten so kam wieder Hoffnung für eine gute Radzeit . Die letzten Meilen nach Kona zogen sich dahin , mittlerweile war es eine Radzeit von 7: 18:38 nun ja ,letztes Jahr waren auch die Radzeiten in der Altersklasse nicht besser . Auch diese Disziplin hatte ich hinter mir .
Zum Laufen ging es zunächst auf den bekannten und viel Zitierten Ali Drive ,zunächst noch etwas unrund aber es pendelte sich ein . Plötzlich war hier wieder reger Betrieb auf der Laufstrecke . Ich denke, es war so gegen 16:30 und um 18:00 wurde es ja Dunkel auf Hawaii. Nach der Wende auf dem Ali Drive habe ich noch schnell ein schönes Foto vom Sonnen-Untergang gemacht .
Jetzt bekamen die Läufer eine Lichterkette an ,damit diese sichtbar waren ,denn es wurde auf dem folgenden Highway sehr dunkel . Das Laufen wechselte sich mehr und mehr mit dem gehen ab, immer wieder an den Verpflegungsstellen Wasser und Cola hinein, die schnelle Tube und die Salztabletten ,so ging es weiter. Hier spürte man wie lang eine Meile sein kann . Ich wusste nicht mehr wie lang ein Marathon ist - 23,2 oder 24,25 oder doch 26,2 lang, letzteres stimmte dann wohl ,aber es zog sich dahin .
Auch wenn ich in Abständen gelaufen und gegangen bin, so war ich immer noch gegenüber anderen kräftigeren und jüngeren gut drauf, So nahm ich dann noch einem Frankfurter mit dem Triathlon - Trikot noch ca. 30 Minuten ab ,da musste ich natürlich an Frank denken . Die Kräfte schwanden aber Walter mit dem Ziel in greifbarer nähe tanzte mit den Helfer- Mädels an der Verpflegungsstelle noch Mambo number five .
Und dann ,die Zuschauer wurden mehr und mehr ,den Sprecher hörte ich schon lange , es ging in den Zielbereich . Doris gab mir noch die Flaggen von Hawaii,USA und Deutschland und dann der Einlauf nach 15:07:17 Stunden , einmalig schön . Mein Wunsch, es sollte eigentlich eine 14 davor stehen ,egal . Die Zuschauer schrieen , der Sprecher am Mikrofon : Number- two-o-three -Walter Lehr from Germany is a IRONMAN Das war es ,von dem viele wie ich geträumt haben ,Wahnsinn ,einmalig Ein Traum ging in Erfüllung, das hätte ich nie gedacht dass ich das erreichen würde . Der Wille ist das entscheidende und natürlich die Gesundheit muss stimmen .
Im Zielbereich ,dann der Hawaii Blumenkranz und das Ironman Finisher Handtuch . Sofort nahmen sich meiner 2 Helfer an ,die mir halfen . Auf die Frage zuerst Wasser oder mein so genannter Pri Schwimm Bag antwortete ich zuerst das Finisher T-Shirt und die Medaille ,nichts war wichtiger als dies . Ich sage euch einmalig schön .
Jetzt weiß ich was IRONMAN – KONA ist . Es war sehr, sehr anstrengend aber der Schmerz vergeht ,der Stolz bleibt.
Nun ist mittlerweile die Sieger-Ehrung auch vorbei ,ich sitze auf der Terrasse schaue aufs Meer zur Pier wo es begann ,mittlerweile ist wieder ein Kreuzfahrtschiff eingelaufen . Die Sportsachen und das Rad sind schon verpackt ,bevor es dann am 25.Oktober weitergeht nach Clearwater / Florida zur Weltmeisterschaft 70.3 der Halbdistanz die am 13.November stattfindet ist jetzt Erholung angesagt,
Aloha Doris und Walter



22.8.10 Vereinsmeisterschaften der EOSC Triathleten Im Rahmen der 9. Ausgabe des Rodgau Triathlons der vom TSV Dudenhofen und Triathlon Rodgau ausgetragen wurde, ermittelten unsere Triathleten in diesem Jahr wieder ihren Vereinsmeister. Bei trockenem und sonnigem Wetter gingen 59 Athleten unserer expandierenden Abteilung am Rodgauer Badesee an den Start. Damit stellten sie mit Abstand das stärkste Team in diesem Wettkampf. Es hätten aber noch mehr sein können: viele angemeldete Teilnehmer sind nicht gekommen und blockierten somit die wertvollen Startplätze. Wie in jedem Jahr wurden auch diesmal die jedermann- und die olympische Distanz angeboten. Erfreulicherweise waren auch einige Nachwuchs- sportler für den Schwimmclub am Start, was uns zeigt, dass diese Sportart sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Sportlern zunehmende Beliebtheit erfährt. So werden dann auch die Trainings- möglichkeiten im Waldschwimmbad langsam knapp, was bei der Bahnenbelegung im nächsten Winterhalbjahr Berücksichtigung finden muss, wie Matthias Wörner bei der anschließenden Siegerehrung auf der Rosenhöhe anmerkte., Hier ist der Verein also gefordert. Zum Wettkampf: schnellster Triathlet des EOSC auf der Jedermanndistanz war eines unserer Nachwuchstalente. Lukas Krimm schaffte in der AK TM16 die 400m Schwimmen, 14km Radfahren und 4km Laufen in 00:50:23. Bei den weiblichen Athleten war in der AK TW20 Svenja Puth die schnellste Finisherin. Platz zwei wurde jeweils belegt von Uwe Strack (TM45, 00:51:56) und Elisa Erk (TW20, 00:55:24). Auf den dritten Plätzen folgten schließlich Karsten Wolf (TM35, 00:53:11) und Miriam Korth (TW35, 1:00:38). Bei der olympischen Distanz (1,4/42/10) dominierte Enrico Knobloch, der trotz extremer Hitze die Zwei-Stunden-Marke knackte und in 1:58:39 nicht nur als schnellster Offenbacher sondern auch als Gesamtsieger über die Ziellinie lief. Schnellste Frau für den EOSC war erneut Ingrid Erk, in einer Zeit von 2:33:53, damit war sie auch in der Gesamtwertung Siegerin in der AK TW45. Auf Platz 2 folgte in der EOSC Wertung bei den Männern Günter Keller (TM45, 2:13:20) und knapp dahinter Albert Laudan (TM40) in 2:13:56. Bei den Frauen erreichte Sonja Arnold (TW30) in 2:43:13 den 2 Platz und Brigitte Riesenbürger (TW45) in 2:43:31 den 3. Platz für den EOSC. Auch in den Seniorenklassen wurden für den EOSC Platzierungen auf dem Treppchen erreicht, Inder AK TM60 Belegte Wolfgang Reuter mit einer Zeit von 2:30:00 den ersten Platz, Wolfgang Arnold (2:51:50) und Walter Lehr (3:04:32) belegten in der Gesamtwertung der AK TM70 jeweils Platz 1 und 2, Gratulation an alle Finisher.

25.7.2010 Walter Lehr holt Hawaii Slot in Zürich
Bei der Schweizer Ironman-Ausgabe in Zürich, siegte Walter Lehr am 25. Juli in seiner Altersklasse (M70 !) und holte sich dabei den ersehnten Hawaii Slot. Der EOSC gratuliert Walter zu dieser hervorragenden Leistung und freut sich darauf, endlich wieder einen Athleten in der Starterliste des World Champions Chip stehen zu haben. Wir drücken jetzt schon alle Daumen für eine verletzungsfreie Vorbereitung und einen erfolgreichen Wettkampf im Oktober.
4.7.2010 EOSC Triathleten finishen beim Ironman-Austria
Beim Ironman-Austria Triathlon in Kärnten, finishten am Wochenende auch drei Triathleten vom EOSC. Ingrid Erk, Matthias Berger und Frank Riesenbürger wagten sich nach Frankfurt im letzten Jahr, diesmal auf die Langdistanz rund um den Wörthersee und sie kamen nach einem langen Tag, gesund und erfolgreich im Ziel an der Seebühne in Klagenfurt wieder an. Pünktlich um 7:00 hieß für die rd. 2.300 Athleten ab in den Wörthersee. Zunächst wurden 2900 Meter im angenehm temperierten See geschwommen, bevor es dann durch einen mit tausenden von Zuschauern gesäumten 900m langen Kanal Richtung Ausstieg ging. Die 180km lange Radstrecke bestand aus zwei sehr profilierte Teil- strecken rund um den Wörther- u. dem Faaker See. Insgesamt kamen am Ende rund 1600 Höhenmeter im Norden der Karawanken zusammen. Bei 29°C in der Glut der Sonne, stellte diese Disziplin bereits zahlreiche Athleten an ihre Leistungsgrenze, ein Gewitter brachte dann zwar zeitweise eine Abkühlung, aber es galt ja noch einen Marathon zu bewältigen. Dieser führte die Triathleten in zwei Runden an den Wörthersee entlang und schließlich über Klagenfurt wieder zurück zum Zielbereich. Alle Offenbacher Athleten schafften es trotz der besonderen Heraus- forderungen unbeschadet bis ins Ziel. Schnellster Triathlet für den EOSC war Matthias Berger der bereits nach 11:19:54 durch das Ziel kam. Ingrid Erk Erreichte nach 12:23:31 das Ziel und landete damit in der Altersklasse W45 auf einem hervorragenden 8. Platz. Schließlich kam noch Frank Riesenbürger nach 12:48:09 über die Ziellinie. Wenngleich vielleicht nicht für jeden Athleten alle Erwartungen erfüllt wurden, durfte bei dieser Hitzeschlacht und bei einem sehr anspruchsvollen Höhenprofil auf der Radstrecke das Erreichen der Ziellinie, Erfolg genug gewesen sein.
Frank Riesenbürger

Foto: Ingo Kutsche Sport- und Eventfotografie
12.6.10 Wolfgang Reuter wird Hessenmeister in der Triathlon Halbdistanz

Beim
Moret-Triathlon im Odenwald, wurde Wolfgang Reuter erneut Hessenmeiser
in seiner Altersklasse. Am Morgen sah alles noch nach einem
Regentriathlon aus. Tief verhangen stellte sich an Schwimmstrecke der
nahe Odenwald dar. Das Wetter besserte sich jedoch und es herrschten
optimale Bedingungen. Zunächst galt es wieder die 2km Schwimmstrecke im
22°C warmen (kalten?) Wasser der Kiesgrube Fa. Hardt zu absolvieren. Da
in 2 Gruppen gestartet wurde, musste diesmal die Schwimmstrecke geändert
werden, die neue Strecke war daher auch etwas gewöhnungsbedürftig. Als
schnellster Schwimmer des EOSC ging Ingo Schwegler nach 27:54 Auf die
80km lange Radstrecke Richtung Schaafheim. Die Radstrecke musste wie in
den letzten Jahren auch erneut verändert werden und wies am Ende etwa
100HM weniger aus, was sie auch schneller machte. Nach 3:01:22 wechselte
Günter Keller als erster EOSCler auf die Laufstrecke. Dort wurden
seitens des EOSC viele schnelle Zeiten gelaufen, schließlich war es
Michael Gattner der in der Zeit von 4:37:16 als erster Teilnehmer des
EOSC die Ziellinie passierte, damit landete er in der Gesamtwertung auf
einem respektablen 40. Platz. Bei den Frauen war Ingrid Erk die stärkste
Teilnehmerin aus der Triathlonabteilung. Sie belegte mit 5:17:15 den
15. Platz in der Gesamtwertung, hinter ihr Brigitte Riesenbürger die als
31. Frau durchs Ziel lief. Altersklassensieger in der M60 wurde
Wolfgang Reuter in der Zeit von 5:05:32, mit diesem hervorragenden
Ergebnis, wurde er auch Hessenmeister in seiner AK. Die Ergebnisse aller
weiteren Finisher findet Ihr unter der Rubrik Wettkämpfe.
Frank Riesenbürger
Lehr Walter 39 GER EOSC Offenbach M-70 Platz 2 6:40:10,1
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und zur Erreichung der Qualifikation der Weltmeisterschaft 70.3 in Clearwater.

Berger Matthias 70 GER EOSC Offenbach M-40 142 5:05:29,9 Klein Alex 82 GER EOSC Offenbach M-25 172 5:32:32,7

Rad-Verpflegung von Walter Lehr beim IM Frankfurt 2009
 Foto von Frank Wechsel / spomedis
EOSC Triathlon Team holt 5. Platz bei Duathlon DM
Bei den deutschen Duathlon Meisterschaften in Oberursel, erreichten am Wochenende in der Altersklassen-Teamwertung M40/45 die Triathleten des EOSC den 5. Platz. Bei regnerischen Wetter ging es am Morgen für die Senioren (AK 40 und älter) sowie den Frauen (alle AK) zunächst auf die 10km lange Laufstrecke durch Oberursels Altstadt. Diese aus 4 Runden bestehende hügelige Strecke gab bereits einen Vorgeschmack auf die anschließend zu fahrende Radstrecke. Ebenfalls in 4 Runden durften 36km mit einem immer wiederkehrenden, heftigen Anstieg Richtung Königstein gefahren werden. Durch die regenbedingte Nässe erwies sich dabei die Abfahrt über das Kopfsteinpflaster in Oberursel als besonders tückisch und erforderte höchste Aufmerksamkeit von den Athleten. Als erster Triathlet des EOSC wechselte Günter Keller Auf die abschließende 5km Laufrunde, er kam auch als erster EOSC’ler nach 2:09:12 ins Ziel. In der AK-Wertung M45 für die deutsche Meisterschaft bedeutete das Platz 10. Gefolgt wurde er von Volker Keim in 2:12:57 (M45, 17.) sowie von Karsten Bott in 2:15:20 (M40, 30.) Diese drei errungen somit den 5. Platz in der Teamwertung. Einzige weiblich Starterin vom EOSC war Brigitte Riesenbürger, sie erreichte in der AK W45 mit einer Zeit von 2:49:07 den 9. Platz bei der DM. Als ältester Triathlet vom Schwimmclub kam schließlich der AK-Ironman-Dritte des Vorjahres Walter Lehr in der M70 nach 3:06:28 durchs Ziel am Oberurseler Marktplatz. Am Nachmittag durften dann noch die Altersklassen M20-M35 ran. Da war es Torsten Sterz der für den EOSC die Nase vorne hat. Er kam nach 2:13:05 (AK M35, 12.) gefolgt von Alexander Klein (2:22:45, M25, 18.) durch das Ziel. Die weiteren Ergebnisse der EOSC Triathleten: Frank Jüngst 2:34:10 (AK M45, DM Platz 44.), Frank Riesenbürger 2:35:21 (M50, 30.), Gerhard Jeutter 2:40:41 (M55, 15.) sowie in der halben Jedermanndistanz Michael Sabro 1:12:42. Insgesamt ein erfolgreicher Tag der Arbeit für die Offenbacher Triathleten. Frank
Triathlon in Gelnhausen

Wolfgang Arnold hat die AK70 gewonnen

Sonja Arnold hat den 3. Platz in der AK W30 Jeannette Jaeger hat die AK W50 gewonnen
Weitere Ergebnisse nach Veröffentlichung der Ergebnislisten unter Wettkämpfe.
April 2010, Ausdauertraining auf Mallorca

Walter, Brigitte, Matthias, Ingrid, Alexander, Dorothee, Frank
Eine
mit zahlreichen Altersklassen besetzte Gruppe des EOSC machte sich am
8. April auf die Reise zum Ausdauertraining nach Can Picafort. Nach dem
im Sporthotel alle Räder zusammengebaut waren, konnte es endlich mit dem
Radeln losgehen. Das Wetter spielte in diesem Jahr mit, keine einzige
Regenfahrt war notwendig. Ganz im Gegenteil: von Tag zu Tag wurde es
wärmer und die Ausfahrten länger. Über 1200km wurden auf bewährten, in
der Regel hügeligen, Strecken zurück gelegt. In der Summe waren es
schließlich rund 12.000 Höhenmeter die in 10
Trainingseinheiten absolviert wurden. Diejenigen, denen das noch nicht
genug war, hingen noch einige Lauf- und Radkilometer hinten dran. Die
15°C Wassertemperatur im Meer ließen einen längeren Aufenthalt im Wasser
ohne Neo jedoch nicht zu, was den einen oder anderen dennoch nicht
davon abhielt, einige Runden zu schwimmen. Der Spaß kam natürlich auch
nicht zu kurz: viele „Teammeetings“ gaben Gelegenheit, einen
reichhaltigen Erfahrungsaustausch zu pflegen. Die Vulkanasche aus Island
sorgte zwar für ausreichenden Gesprächsstoff bezüglich alternativer
Rückreisemöglichkeiten (auch die Heimreise mit dem Rad von Barcelona
nach Offenbach wurde nicht ausgeschlossen), wir kamen jedoch alle gesund
und fast pünktlich wieder nach Offenbach zurück. Ein effektives und
sehr sportliches Trainingslager, unfallfrei und mit wenigen Platten, ist
leider vorbei. Und während zu Hause alle ihre Räder wieder zusammen
bauen, ist Walter schon wieder auf dem Weg nach England, zum
London-Marathon….
Frank Riesenbürger
1.3.10 Erfolgreiche EOSC Triathleten beim Rodgau Duathlon Bitter in Erinnerung blieb der letztjährige Rodgau Duathlon bei einigen Teilnehmern. Stellenweise war die Strecke vereist und das wiederum führte zu dem ein oder anderen Sturz. In diesem Jahr kam alles ganz anders, diesmal war Regen angesagt und es sollte windig werden. Stellte sich also die Frage Crossrad oder Mountainbike. Vorweg, diejenigen die sich für das schnellere Crossrad entschieden haben, durften den besseren Schnitt gefahren sein. Da wir am Samstag in einer kleinen Gruppe bereits die Strecke getestet hatten, wußten wir, dass hier eine ziemlich schlammige Passage auf uns zukommen sollte. Als es dann am Sonntagmorgen vor dem Wettkampf heftig regnete, musste schließlich mit Matsch gerechnet werden. Der Regen ließ jedoch bald schon nach und wir konnten im trocknen z.T. sogar bei Sonnenschein die Strecke absolvieren. Wir, das waren immerhin 13. Starter vom EOSC. Die Laufstrecke war gut und flott zu laufen, nach bereits 3,6km ging es dann auch schon aufs Rad. Auf der Radstrecke wurde es dann teilweise etwas windig. Die Matschanteile hielten sich auf der 23km langen Zweirunden- Distanz aber trotz des Regens am Morgen in Grenzen. So war es möglich, die Strecken außerhalb des Waldes recht schnell zu fahren. Lediglich eine „tiefgreifende“ Passage auf einem Feld, zwangen den ein oder anderen zum Absteigen. Wer nicht schnell genug auf dem Rad unterwegs war oder sich einfach für das falsche Bike entschieden hatte, der konnte versuchen auf der zweiten Laufeinheit noch einiges gut machen, aber 3km waren dafür einfach zu wenig. Als erster EOSC Triathlet kam Enrico Knobloch durchs Ziel, mit der fantastischen Zeit von 1:04:53 wurde er sogar zweiter der Gesamtwertung vor Thomas Ziegler aus Hannover der nur 41 Sekunden schneller war. Weitere Podestplätze erkämpften sich Günter Keller in 1:11:33 und somit zweiter in der AK M45, Karsten Bott (1:12:55 3. M40), Wolfgang Reuter (1:23:52 2. M60) und Wolfgang Arnold der mit 1:40:13 in der AK M70 siegte. Die weiteren Finisher: Ingo Schwegler 1:15:22, Andreas Fiedler 1:16:32, Sven Kugler 1:22:04, Uwe Beele 1:22:08, Ingrid Erk 1:30:47, Frank Riesenbürger 1:30:48, Alfred Krimm 1:30:48 und Brigitte Riesenbürger 1:38:00.
Zum Wetter wäre noch anzumerken, dass während des Wettkampfs der Wind zunahm, aber nach dem Wettkampf mit dem Orkantief «Xynthia» einer der heftigsten Stürme der letzten Jahre über das Rhein-Main-Gebiet hereinbrach. Einige Stunden früher und der Wettkampf hätte wohl gecancelt müssen. Frank Riesenbürger
Ultra-Marathon 50 km in Rodgau Herzlichen Glückwunsch unseren Finishern !!!
54 Gattner, Michael M45 4:15:13,1 12 52 GER 541 226 Klein, Alexander MHK 4:58:44,3 17 200 GER 1086 249 Berger, Matthias M40 5:04:34,5 50 218 GER 1139 31 Riesenbürger, Frank M50 4:51:35,6 171 GER 1165 5 Reuter, Wolfgang M60 4:42:47,9 135 GER 574 279 Stoll, Ursula W55 5:11:01,2 2 38 GER 617
Walters Saisoneröffnung - 10km im Rahmen vom Dubai-Marathon.



Lauftreff mit dem Skiclub Offenbach Weitere Infos unter Training


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